Beqa and Kadavu

Aufbruch in die See mit Captain Harry. Erstes Ziel ist die Insel Beka (Mbenga ausgesprochen). Die Windrichtung ist nicht besonders günstig so läuft der Motor für die ganzen drei Stunden Überfahrt. Wir suchen Schutz zum Ankern in einer kleinen Bucht. Die umkreisenden Hügel sind von Urwald bedeckt. Kurz vor der Dämmerung unternehmen wir noch einen kleinen Dingi Ausflug. Captain Harry führt uns durch eine versteckte Passage von unserer nördlichen Bucht auf die Südseite der Insel. Wie durch ein Labyrinth schlängelt sich die schmale Schneise durch den dichten Mangrowenwald. Aus dem Wald entfliehen alle möglichen Tiergeräsche – ein magischer Momment. Mit der Cuba Libre Sundowner Session nimmt der erste Tag auf See sein Ende.

Gourmet Küche vom feinsten ist hier an Board angesagt. Captain Harry mag keine halben Sachen, also wird täglich gut aufgekocht. Bei jeder längeren Fahrt wird geangelt. Bis jetzt haben wir ungefähr 20kg Fisch gefangen, ein Mahi Mahi (Gold Dorade) und zwei Spanische Makrelen. Die hälfte ist bereits gegessen und die andere liegt noch auf Eis. Zubereitet wurde das ganze als Fischsuppe, Sashimi, gebraten oder als Curry. Jedesmal ein Genuss, obwohl wir von der Fischsuppe noch nicht ganz überzeugt sind…. 😉

Am folgenden Tag verlassen wir Beqa und segeln bei gutem Wind und gutem Seegang Richtung Süden. Das erste Mal wo es uns schlecht wird. Zum Glück lässt die Übelkeit bei einem kleinen Nickerchen etwas nach. Nach 7 Stunden kommen wir in Kadavu (Kandavu) an. Das eindrucksvollste an diesem Ort ist der Besuch des Wasserfalls. Api, ein einheimischer Junge führt uns über einen kleinen schlammigen und wurzligen Pfad hinauf zur Riesendusche. Der Sprung ins kalte Wasser ist eine Wohltat.

Der Ankerplatz der folgen Nacht ist starken ablandigen Windböen ausgesetzt. Als Folge schleift die ganze Nacht die Ankerkette und das zur Entlastung gespannte Seil lässt bei jedem Zug ein bedrohliches knirschen von sich. Die ganze Nacht liegt die Aufmerksamkeit in der Deutung der Geräusche um heraus zu finden ob der Anker greift oder nach dem lösen wieder greift – eine sehr unruhige Nacht….. für uns zumindest, Captain Harry schläft wie ein Stein.

Ein paradisischer Strand ist die Belohnung am nächsten Tag, nur zwei Fahrtstunden entfernt. Auf der Insel sind ein paar Hüttendächer zu erkennen. Wie sich später herausstellt, keine Hütten sondern halb fertige Luxusvillen die für 1500 US Doller/Tag vermietet werden sollten. 20´000´000 US Dollar sollen bereits ins Resort gesteckt worden sein, doch liegt jetzt seit 3 Jahren alles still. Einziger Bewohner ist Eddy, der auf alles aufpasst. Der Ort erinnert uns stark an die Umwelt der TV Serie Lost – wo sind die anderen…. 😉

Über die ganze Zeit werden wir immer wieder von Einheimischen besucht, herzlichen empfangen und mit Obst beschenkt. Für jeden neuen Inselbesuch bringen wir Kava mit, Wurzeln eines speziellen Pfefferstrauch aus dem ein gleichnamiger Schnaps hergestellt wird. Erst danach ist man wirklich willkommen und kann sich frei bewegen. Die ganze Zeremonie nennt sich Sevu Sevu.

Ein defekter Kühlschrank zwingt uns nochmals zurück nach Suva. Hier bleiben wir jetzt noch drei Tage bis die Windbedingungen für die Weiterfahrt nach Weste günstig sind.

English:

Take off into the sea with Captain Harry. First station is the island Beka (pronounced Mbanga). The winddirection isn’t perfect so the motor runs for the whole crossing of 3 hours. We find protection for the anchor spot in a little bay. The surrounding hills are covered by rain forest. Just before down we take off for a small dingi exploring tour. Captain Harry takes us to a hidden passage between our bay in the north and the south shore of the island. There is only a small lane in between the dense mangroovy forest. All different kinds of animal sounds surround us – a magic moment. The evening takes an end with a relaxed Cuba Libre sundowner drink.

First class gourmet describes our on board kitchen best. Captain Harry doesn’t like any half hearted work so every dish is well prepared. On every longer crossing we fish. By now we’ve caught about 20kg of fresh fish, one big Mahi Mahi and two Spanish Makarels. Half of it is already eaten and the rest is frozen. The variaty of the dishes varries from Sashimi, fish soup, fried fish to a nice curry. All  dishes delicous, only the fish soup we’re still not to convinced about… 😉

On the following day we leave Beqa and sail south-west. The wind conditions are good and the isn’t bad either. The first time we both get a little sick. Fortunately the sickness ceases by laying down a bit and closing the eyes. After 7 hours we get to Kadavu (Kandavu). The most impressive thing in this place is the waterfall we visit. Api, a young local guides us up the mountain following a small muddy track. The jump into the cold water and the giant shower are a pleasure.

The anchor point of the comming night is exposed to strong offshore winds. Thisfor the anchor chain makes all kind of noises all night. Most of the time our attention goes to estimating the reason of the noise and trying to feel if the anchor grabs or not. A long night with not much sleep…. at least for us, captain Harry sleeps like a rock.

The next day a pradise beach is avaiting us, only two boat hours away. From the distance we rocognize some palm roofs, looks like some huts. As we realize later, the huts are part of a resort, villas that are supposed to cost 1500 US dollars a night. 20 million have already been spend in this half finished project but since three years construction has been stopped. The only habitant is Eddy, half Irish and half Fijian. He’s taking care of the place. The place remebers us the TV Shoe „Lost“. – Where are the others… ??? 😉

For each island we visti we have to bring kava to the chief. Kava is a special root which is used to make the tipical spirit with the same name. After reciving the present we are welcomed and are free to move around. The whole ceremony is called sevu sevu. Beside this we’re often welcomed warmly by all kind of locals passing bye on the boat.

After this nice escapes a broken fridge forces us back to civilisation, back to Suva Harbour. We’re spending here the next three days before the wind conditions ar right to head west.


7 responses so far, want to say something?

  1. Saly says:

    caro nic,

    happy happy birthday ans andere ende von unserem blauen planet! dass eure reise weiterhin so smooth und ohne grösseren zwischenfälle ihren fluss nehmen kann.

    viva und liebe grüsse les nomados!

  2. neger says:

    alles, alles, alles gute auch noch einmal nächträglich zu deinem geburtstag… i sag , du holst mi scho no ei mit dem alter….wir holen des feiern in mexico nach….!!!!!

  3. christoph says:

    lieber lieber niculin,

    alles gute zum geburtstag. möge euer trip durch das paradies noch ewig so weitergehen!

  4. christoph says:

    Kath and nic are fine. just infomercal!

    let the trip go on!

  5. Andi says:

    Hi Niculin, wünschen dir alles Gute nachträglich zum Geburtstag!! Denken ihr habt sicher toll deinen runden Geburtstag gefeiert 😉

    Sonnige Herbstgrüsse aus Höslwang
    Andi, Andrea, Marco (und Emily) 😉

  6. admin says:

    thanks to all of you for the greetings, we had a quite mellow day in the harbour of suva. i’ll have a drink with all of you next time we see each other…

    cheers nic

  7. Patrick says:

    Hi Ihr Beiden,

    schöne spannend beschreibt Ihr Euren Trip mit dem Boot und mir läuft
    das Reisehungerwasser im Mund zusammen. Geile Photo’s wie erwartet, also mal
    wieder Daumen hoch für Euren Reiseblog & viele Grüße aus Bayern.
    Die Wiesn war sowieso wie immer…;)
    Ah & da ich’s an den anderen comments sehen konnte, wünsch ich nachträglich natürlich
    auch alles Gute zum B-day…welcome being over 30 😉
    so long Patrick

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